Samstag, 11. Mai 2019

SP19-01 Radtour Portugal-Spanien

01 Radtour 2019 - Portugal-Spanien

Wir starten am Montag, 13.05.2019 erneut zu einer ausgedehnten Fahrradtour von fast zwei Monaten. Diesmal bleiben wir in Europa, unsere Ziele sind Portugal und Spanien. Wir, das ist das bewährte Team Thomas und Heiner. Ausgangspunkt der Tour ist Lissabon. Dort bleiben wir einige Tage, denn diese Stadt ist wunderschön und ein mehrtägiger Aufenthalt ein Muss. Dann gehts auf die Räder Richtung Süden entlang der Küste Portugals, überwiegend Steilküste mit vielen Aufs und Abs. Ganz im Süden führt uns die Algarve durch schöne historische Städte wie Sagres, Faro und Lagos bis zur spanischen Grenze. Der erste längere Aufenthalt in Spanien ist Sevilla. Weiter gehts entlang der Via de la Plata durch die Extremadura, Kernland Spaniens, über die Römerstadt Merida, die Altstadt von Caceres nach Salamanca, die älteste Universitätsstadt Spaniens. Längst befinden wir uns auf einem der zahlreichen Jakobs-Pilgerwege, der uns durch das Rotwein-Eldorado Rioja und Navarra über Leon und Burgos nach Pamplona führt, dem Ende unserer Tour.

Vorbereiten und Packen sind bereits Routine. Und trotzdem ist es immer wieder neu eine Herausforderung, nicht zu viel mitzunehmen, denn jedes Gramm zählt, aber doch genügend, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Gottseidank müssen wir die Räder nicht auseinander nehmen und verpacken, sondern können sie einfach so am Flughafenschalter abgeben. Wir hoffen, dass wir sie auch genau so am Ende wieder in Empfang nehmen können.

Wenn ihr wollt, könnt ihr uns begleiten, bequem über diesen Blog, auf dem wir regelmäßig berichten wollen. Wir freuen uns sehr auf diese Tour und hoffen auf viel Rückenwind, genügend Luft in den Reifen und ausreichende Kondition, um die häufigen Berg-Etappen der Tour gut bewältigen zu können.









































Freitag, 1. März 2019

Mya 08 Abschluss in Bangkok


Von der Dolphin Bay zurück nach Bangkok

folgende Links sind aktiv:













Unsere Radtour Myanmar - Thailand nähert sich dem Ende. Vier Tage blieben wir in einer  gemütlichen Bambushütte im Resort "Blue Beach" in der Dolphin Bay.



Zum Ausspannen, den schönen Strand genießen, gut thailändisch essen.


Für drei Tage mieteten wir uns Mopeds, als Alternativ-Programm zu unseren Fahrrädern. Es hat schon was, einfach nur Gas zu geben anstatt zu strampeln, und ab gehts mit einem Affenzahn, zumindest im Vergleich. Es hat schon Spaß gemacht.



Damit besuchten wir zwei große, interessante Tropfsteinhöhlen, eine davon mit einem hübschen kleinen Buddha-Tempel in der Mitte, von der Sonne beschienen, die durch einen Spalt eindrang.




Ebenso das kleine Naturschutzgebiet "Thung Bueng Bua" mit seinen Seerosen-Teichen und der vielfältigen Vogelwelt, einige bekannte Vögel wie Silberreiher, Eisvogel, Kormorane, aber auch viele uns nicht bekannte. Auf einem Kanal unternahmen wir eine Bootstour mit einem "Longboat", vorbei an einem geschäftigen Fischerdörfchen. Am nächsten Tag fuhren wir durch ausgedehnte Obstwiesen mit Mangos, die gerade reif wurden. Ein Bauer pflückte für uns Mangos und schenkte sie uns. Unglaublich, wie lecker sie schmecken.











Spätestens seit Hua Hin gab es Touristen in Scharen, sehr viele Deutsche, aber auch Holländer, Franzosen, Russen und Chinesen.


Der Golf von Thailand gehört offenbar zu den Hotspots, an denen sie sich konzentrieren. Darunter Frührentner und Renter, die, wie wir ja auch, zumindest einen Teil des Winters hier verbringen und die Wärme genießen. Wir haben viele nette Bekanntschaften gemacht mit interessanten und neugierigen Menschen, dabei einige Radler. Aber wir hatten auch den Eindruck, dass die Bars an den Strandpromenaden und in den Einkaufsstraßen gefüllt sind mit vorwiegend Männern mittleren und fortgeschrittenen Alters, ebenso beleibt wie gelangweilt, die sich mittags bereits an ihrem Bier festhalten und aufpassen, dass sie die Happy Hour nicht verpassen.

Nach dem "Blue Beach" gings zurück, natürlich wieder per Fahrrad, nach Hua Hin und nach Phetchaburi.




Dort nahmen wir den Zug nach Bangkok. Diese Bahnfahrt war mit der in Myanmar nicht zu vergleichen, es dauerte drei Stunden und wir waren da.


In Bangkok wohnen wir im gleichen Hotel wie vor vier Jahren, im "Riverview-Guesthouse" mitten in Chinatown und mit Blick auf den Chao Phraya-Fluss. Die Chinatown in Bangkok ist offenbar eine der größten, die es überhaupt gibt außérhalb Chinas, und sie hat uns genauso fasziniert wie damals. Enge. verwinkelte Gassen, alte, heruntergekommene Häuser, viele noch aus Holz, ein buntes, quirliges Leben, an jeder Ecke andere Gerüche. Kleine Werkstätten, in denen sich alte, ölverschmierte  Motorteile stapeln, in denen geschraubt und Teile passend wieder eingebaut werden, wenige Meter weiter bazard-artiges Gedränge, Geschäfte, Verkaufs- und Essenstände, dazwischen zahllose Fußgänger, Mopeds, Hocker und wacklige Tische, an denen gegessen wird. Viele Ecken mit Unrat, aber auch liebevoll gepflegte Pflanzen dazwischen.




Ab und an kleine Nieschen, in denen man abends zusammen sitzt, etwas isst, ein Bier trinkt. Und majestätische Bäume, eingezwängt im Häusermeer, bunt geschmückt und offenbar besonders verehrt.


Nicht weit entfernt die Thanon Charoen Krung, eine der Haupt-Verkehrsstraßen des Viertels, Geschäft reiht sich an Geschäft, auf den Bürgersteigen Straßenrestaurants und Essensstände, im dichten Verkehr gibt es kaum ein Durchkommen. Noch vereinzelt erheben sich im Viertel neue Einkaufszentren, piekfein, mit teuren Restaurants und Cafés. Vorboten einer Zukunft, die wohl unausweichlich ist.







Wir besuchten auch diesmal wieder den Kaiserpalast, unternahmen eine Bootsfahrt entlang des Chao Praya-Flusses mit Blick auf die faszinierende Hochhaus-Kulisse der Millionenstadt.

Irgendwie haben wir uns in dem quirligen Chinatown pudelwohl gefühlt und es erschien uns genau der richtige Ort, um von Südostasien Abschied zu nehmen. Insgesamt haben wir 2.250km gestrampelt, wir haben viel erlebt und nochmals andere Teile Südostasiens kennengelernt. Jetzt geht es zurück, und wir freuen uns bereits auf einen schönen Frühling zu Hause.

Unser Tourentagebuch mit Strecken, Beschreibungen, Übernachtungsmöglichkeiten, Kosten
kann hier heruntergeladen werden:

Tourentagebuch Myanmar Thailand 2019

Alle unsere Tagesetappen und Waypoints können als gpx Dateien hier heruntergeladen werden:

gpx Daten der Tour